1. Tag: Mittwoch, 12.06.2024

Der erste Tag unserer Reise war der Anreisetag. Wir trafen uns alle gegen 9 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof und fuhren mit dem TGV zu unserem
Zwischenziel Straßburg, wo wir fünf Stunden Aufenthalt hatten. Dort lagerten wir unser Gepäck in einem kleinen Hotel in der Nähe des Bahnhofes ein und schauten uns dann mit dem "Petit Train" zuerst gemeinsam etwas die Stadt an und durften uns anschließend in Kleingruppen selbst auf den Weg machen.
Dann fuhren wir weiter nach Nantes, wo wir zu später Stunde von unseren Gastfamilie am Bahnhof abgeholt wurden.
Matea, Leni, Loren
2. Tag: Donnerstag,13.06.2024

Donnerstag war unser erster Tag in Nantes. Morgens haben wir alle zusammen gefrühstückt und sind danach in den Unterricht. Die Corres hatten französische Spezialitäten wie Crêpes und Croissants mitgebracht. Es war sehr interessant die Unterschiede des Unterrichts in Frankreich im Vergleich zu dem in Deutschland kennenzulernen. Mittags haben wir in der Kantine gegessen und nachmittags haben wir das
Schloss von Nantes besichtigt.
Für mehr Infos hier klicken:
Château des ducs de Bretagne | Musée d’histoire de Nantes
Emilia, Mila, Frida
3. Tag: Freitag, 14.06.2024

Heute waren wir bei den
Machines de l’île. Es war sehr beeindruckend, die verschiedenen Konstruktionen der gebauten Tiere, die nach den Fantasiegeschichten von Jules Verne gebaut wurden, zu sehen. Man konnte auf ihnen auch fahren.

Anschließend haben wir mit unseren AustauschschülerInnen zusammen in einer
Crêperie Mittag gegessen und waren dann noch im
Kunstmuseum von Nantes.
Für mehr Infos hier klicken:
Les Machines de l’île
Le Musée d'Arts de Nantes
Tamara, Nomi, Jola
4. + 5. Tag (Wochenende): Samstag, 15.06.2024 + Sonntag, 16.06.2024
Das Wochenende haben wir in den Familien verbracht, daher hat jeder etwas anderes gemacht. Wir waren am Samstag in der Stadt und haben viele Sachen angeschaut und waren außerdem in einem Museum. Am Abend haben wir uns noch mit anderen Austauschfamilien getroffen und waren Burger essen. Am Sonntag sind wir alle zusammen Bowlen gegangen.
Rena, Greta
6. Tag: Montag, 17.06.2024

Am Montagmorgen haben wir in der ersten Doppelstunde einiges zum Sklavenhandel während der Kolonialzeit in Nantes erarbeitet, da die Stadt ein zentraler Umschlagplatz für den sogenannten Dreieckshandel war. Dann wurden wir mit unseren Corres im
Rathaus empfangen, wo uns etwas über die Stadt erzählt wurde und wir mit Apfelsaft aus der Bretagne und Viennoiseries (= französischen süßen Stückchen) bewirtet wurden.

Nach dem Mittagessen haben wir das
Mémorial de l’abolition de l’esclavage (= Denkmal zur Abschaffung der Sklaverei) von Nantes besucht. Das war sehr interessant. Am Schluss sind wir noch in die Stadt gegangen und haben dort mit unseren AustauschpartnerInnen eine spannende
Stadtrallye gemacht.
Für mehr Infos hier klicken:
Mémorial de l’abolition de l’esclavage
Max und Liam
7. Tag: Dienstag, 18.06.2024

Heute hatten wir um 8 Uhr ein
Sportturnier. Es gab einen Biathlon-Wettkampf, bei dem wir in vier verschiedenen Runden in Teams mit fünf bis sechs Personen einen Parkour laufen mussten. Dieser startete bei der Überdachung vor der Kantine, um den Fußballplatz herum und ging bis in die Sporthalle. Dort waren vier Schießstände nebeneinander aufgebaut Man hatte eine Minute Zeit, um fünfmal ein Ziel mit einer Laserpistole zu treffen. Für jedes Mal, das man nicht getroffen hatte, musste man kleine Strafrunden in der Sporthalle laufen. Das Team, das in einer bestimmten Zeit die meisten Runden zurücklegte, gewann.

Nach dem Turnier haben wir ein weiteres Mal den französischen
Unterricht besucht und anschließend gab es wieder Mittagessen in der Kantine. Danach haben wir uns zusammen mit den Franzosen in einem Klassenzimmer getroffen, um
Tandemaufgaben zu machen. Dabei mussten wir unter anderem mit gegenseitiger Hilfe deutsche und französische Sätze in die jeweils andere Sprache übersetzen. Am Ende des Tages haben wir noch einen
Spaziergang durch den Stadtteil Chantenay gemacht, in dem sich unser Collège befindet. Wir haben den Vogelnestaussichtspunkt und den künstlichen Wasserfall gesehen.
Für mehr Infos hier klicken:
Visiter Nantes : Quartier Chantenay
Simon
8.Tag: Mittwoch, 19.06.2024

Heute Morgen haben wir uns um 7.30 Uhr vor der Schule getroffen. Der Rest der Schule hatte heute schulfrei, da ein wichtiges Examen in der "Troisième" geschrieben wurde. Wir haben deshalb einen großen Ausflug gemacht – zum
"Char à voile" (= Windsegeln). Unser privat gemieteter Bus wartete schon abfahrtbereit auf uns, also stiegen wir alle erwartungsvoll und mit großer Vorfreude in den Bus ein. Als alle ihre Plätze gefunden und ihre Rucksäcke verstaut hatten, fuhren wir los. Nach etwa 1,5 Stunden kamen wir am Strand an. Leider begann es kurz vor dem Ziel zu regnen. Wir wurden direkt in ein Haus geführt, in dem sich auch Umkleiden befanden. Diejenigen, die sich umziehen mussten, zogen sich noch um und anschließend gingen wir schon direkt an den Strand. Wir fanden uns in Zweierpaaren zusammen und bekamen eine kurze Einführung ins Windsegeln und mussten dann jeder unseren Windsegler startklar machen. Er sah aus wie ein richtiges kleines Boot mit Rädern mit einem großen Segel. Plötzlich begann es wie aus Eimern zu schütten und alle schrien, wir sollten zurück zum Haus gehen. Wir waren gerade dabei zurückzurennen, da hörte es auch schon wieder auf zu regnen. Also gingen wir wieder zurück zu unseren "Booten". Wir alle waren nass bis auf die Socken. Als dann doch alle wieder bereit waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und begannen mit dem Windsegeln. Wir hatten Glück mit dem Wind und so hat es trotz des Nieselregens im Gesicht sehr viel Spaß gemacht. Nach ein paar Stunden räumten wir wieder alles auf und liefen erschöpft und triefnass zurück zu der Hütte. Alle rannten in die Umkleiden, um ihre nassen Klamotten endlich ausziehen zu können. Viele hatten zum Glück Wechselklamotten dabei und alle anderen machten aus Jacken Röcke, stopften ihre Schuhe mit Tüchern aus oder konnten ihre noch teilweise trockenen Klamotten nach mühsamem Föhnen wieder anziehen. Anschließend trafen wir uns alle in einem großen Gruppenraum, um dort gemeinsam zu vespern. Der Bus wartete schon vor der Hütte, als wir gerade herauskamen. Der Busfahrer musste sich auch ein Lachen verkneifen, als er uns in dieser Aufmachung sah. Um 15 Uhr erreichten wir wieder die Schule und jeder machte sich auf den Weg nach Hause unter die warme Dusche. Abends veranstalteten wir eine kleine Party, die aber nicht von der Schule, sondern von uns organisiert wurde. Es war ein sehr anstrengender, aber auch cooler Tag mit einer neuen tollen Erfahrung.
Für mehr Infos hier klicken:
EKS44 Char à voile à Saint Brevin
Eva Reiser
9.Tag: Donnerstag, 20.06.2024

Heute haben wir einen Ausflug nach Rezé gemacht und dort das
Maison Radieuse, das von dem Architekten
Le Corbusier 1955 gebaut wurde, besichtigt. Beim ersten Anblick wirkte das Hochhaus mit 294 Wohneinheiten wenig einladend – einfach wie ein riesiger Betonklotz auf Stelzen. Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat uns dann aber einiges zu den architektonischen Besonderheiten erklärt, denn Le Corbusier hat sich sehr viele Gedanken bei der Konstruktion dieses Hochhauses gemacht, das wie ein eigenes Dorf funktionieren sollte. Der Hauptgedanke war ein gesünderes, lichtdurchflutetes, naturnahes Wohnen, was damals für viele keine Selbstverständlichkeit war. So steht das Hochhaus mitten in einem großen Park, jedes Appartement hat Fenster nach Osten und Westen - also den ganzen Tag Licht - kann belüftet werden, hat eine Fußbodenheizung, doppelt verglaste Fenster und eine offene Küche – alles Neuheiten zur damaligen Zeit. Unten im Foyer findet noch heute jede Woche einmal ein Wochenmarkt statt und oben auf dem Flachdach ist eine Kita – wahrscheinlich eine der höchstgelegenen in Frankreich.
Für mehr Infos hier klicken:
La Maison Radieuse, Rezé
H. Pflüger
10. Tag: Freitag, 21.06.2024
Die zehn Tage gingen schneller vorbei, als wir dachten, und der Abschied stand vor der Tür.
Wie wurden von unseren Gastfamilien an den Bahnhof gebracht und es flossen bereits die ersten Tränen. Als der Zug einfuhr, mussten wir uns endgültig verabschieden.

Mit dem Zug fuhren wir nach Strasbourg. Dort hatten wir mittags nochmal 2,5 Stunden Aufenthalt, während dessen wir in Gruppen etwas zu essen besorgen konnten. Eine Gruppe hat immer auf das Gepäck aufgepasst. Auf der Fahrt von Strasbourg nach Stuttgart haben wir Spiele gespielt, viel gelacht und gegessen. Als wir aus dem Zug ausstiegen, haben viele Eltern schon auf dem Bahnsteig gewartet. Viele waren glücklich wieder zu Hause zu sein!
Lilith, Luzie
Ein großes Dankeschön geht an Frau Pflüger und Frau Castro, welche den Austausch organisiert und uns nach Nantes begleitet haben, sowie an das
Deutsch-französische Jugendwerk und
Erasmus+ Schule, welche durch europäische Fördergelder maßgeblich zur erfolgreichen Durchführung des Austausches beigetragen haben.
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.